Leistung - Bewegtbild
Bewegtbild,
das überzeugt.
Imagefilm, Erklärvideo, Social-Cuts. Wir begleiten Sie vom ersten Skript bis zur Auslieferung aller Formate - bei schlanken Produktionen komplett aus einer Hand, bei größeren mit Partner-Filmern an unserer Seite. Ein Briefing, ein Ansprechpartner, ein fertiges Ergebnis.
Sechs Leistungen,
ein roter Faden.
Vom ersten Wort im Skript bis zum letzten Schnitt für den Instagram-Reel. Wir denken jede Phase zusammen - damit der Film am Ende konsistent wirkt, egal auf welchem Kanal er erscheint.
Wie lang sollte ein Imagefilm sein?
Das ist die Frage, die wir am häufigsten hören - und die keine universelle Antwort hat. Die richtige Länge hängt von genau einer Variable ab: wo läuft der Film und was soll er dort leisten? Wer das klar hat, braucht keine Faustregel. Wer es nicht klar hat, wird mit jeder Länge scheitern.
30 bis 60 Sekunden für Social Media
Auf Instagram, TikTok und LinkedIn entscheiden die ersten drei Sekunden, ob jemand weiterscrollt oder bleibt. Die Aufmerksamkeitsspanne ist endlich, weil der Wettbewerb um Aufmerksamkeit im Feed extrem hoch ist. Ein 90-Sekunden-Film, der auf diesen Plattformen ohne Vorkenntnis der Marke auftaucht, verliert die meisten Zuschauer vor der Hälfte.
Wer in unter 60 Sekunden eine klare Botschaft, eine erkennbare Markensprache und einen Impuls zum Handeln unterbringen will, braucht ein sehr präzises Skript: ein Versprechen, ein Bild, ein Satz. Das ist handwerklich anspruchsvoll - und genau das, wofür wir das Skript schreiben.
Algorithmisch hilft ein kurzes Video außerdem dabei, länger als Empfehlung im Feed zu verbleiben. Plattformen belohnen hohe Abschlussraten. Ein 30-Sekunder, den 80 Prozent zu Ende schauen, outperformt einen 3-Minüter, den 10 Prozent fertig sehen - sowohl organisch als auch im Paid-Bereich.
90 bis 120 Sekunden für den Website-Hero
Auf der Startseite hat ein Film eine andere Ausgangslage. Der Besucher ist bereits dort - er hat aktiv gesucht oder einen Link geklickt. Er hat Kontext. Er ist bereit, etwas zu erfahren. Das erlaubt einen echten Story-Bogen: Wer sind Sie, was machen Sie anders, warum sollte das relevant sein.
90 bis 120 Sekunden sind genug für diesen Bogen, ohne den Zuschauer zu verlieren. Das Format erlaubt Atmung - eine kurze Szene, die etwas zeigt statt nur zu erklären, ein Mitarbeiter, der einen Satz sagt, der wirklich stimmt, eine Produktion, die man sieht statt hört. Länger als zwei Minuten wird auf einer Startseite selten komplett geschaut, außer der Inhalt ist außergewöhnlich stark.
Wenn Sie einen Imagefilm als primärem Website-Hero einsetzen wollen, ist das die Länge, mit der wir in der Regel starten.
3 bis 5 Minuten für Messe und interne Schulung
Bei Messeauftritten, Präsenter-Screens oder internen Schulungsfilmen gelten andere Regeln. Der Kontext ist kontrolliert - niemand kann wegklicken, die Aufmerksamkeit ist per Situation gegeben. Das erlaubt mehr Tiefe: Produktdetails, Anwendungsbeispiele, Prozesserklärungen, Zitate von Kunden mit echtem Gewicht.
Drei bis fünf Minuten sind hier ein realistischer Rahmen. Entscheidend ist nicht die Länge an sich, sondern dass genügend Zeit bleibt, um etwas wirklich zu erklären. Dieser Rahmen ist auch typisch für Recruiting-Filme, bei denen Kandidaten genügend Zeit mitbringen um zu entscheiden ob ein Unternehmen passt.
Was vor dem Dreh geklärt sein muss
Ein schlechter Imagefilm entsteht nicht im Schnitt. Er entsteht im Briefing - oder genauer: dadurch, dass keines stattfindet. Die teuerste Stunde bei einer Filmproduktion ist die, die man am Set verbringt ohne zu wissen, was man eigentlich filmen will. Wir klären deshalb vier Punkte konsequent ab, bevor wir einen Drehtag planen.
Botschaft
Was soll jemand nach dem Film denken, fühlen oder tun? Nicht fünf Dinge - eines. Ein Imagefilm, der gleichzeitig Mitarbeiter rekrutieren, Kunden gewinnen, Lieferanten beeindrucken und auf der Messe laufen soll, schafft nichts davon. Klare Priorisierung ist die Voraussetzung dafür, dass ein Film überhaupt wirkt. Wir helfen Ihnen, diese eine Botschaft zu finden - und alles andere loszulassen.
Zielgruppe
B2B und B2C sind zwei verschiedene Filme. Im B2B-Kontext entscheidet selten eine Person allein, der Film wird oft mehrfach angeschaut, er muss Kompetenz transportieren und Vertrauen aufbauen. Im B2C-Kontext braucht es emotionale Energie, Unmittelbarkeit, ein Versprechen das sofort verständlich ist. Tonalität, Schnittrhythmus, Musik, Sprachstil - alles hängt daran, wen Sie ansprechen wollen. Wer das nicht festlegt, landet bei einem Film, der keine Zielgruppe wirklich erreicht.
Verwendung
Wo läuft der Film - und in welchen Formaten? YouTube braucht 16:9. Instagram Reels braucht 9:16. LinkedIn-Feed-Videos funktionieren quadratisch oder 16:9, aber nie vertikal. Messe-Screens haben eigene Seitenverhältnisse. Webseiten-Einbindungen haben eigene Anforderungen an Dateigröße und Kompressionsstufe. Diese Frage bestimmt, wie wir am Set filmen, was wir im Schnitt priorisieren und wie wir ausliefern. Wenn wir es vorab wissen, können wir alles in einem Durchgang produzieren. Wenn wir es hinterher erfahren, wird es teurer und manchmal schlechter.
Budget-Realität
Imagefilme haben keine Pauschalpreise. Ein Drehtag mit einem kleinen Team, einem Drehort, ohne Cast und ohne aufwendige Post-Production ist ein anderer Aufwand als drei Drehtage, fünf Locations, Profi-Sprecher, Drohne und Cinema-Look mit mehrköpfiger Crew. Die Spanne ist groß. Was Sie beeinflussen können:
- Anzahl der Drehtage
- Anzahl der Locations
- Größe der Crew
- Aufwand in der Post-Production
- ob Sie selbst sprechen oder einen Profi-Sprecher buchen
Wir helfen Ihnen, mit einem bestimmten Budget das Maximum herauszuholen - aber wir sagen Ihnen auch frühzeitig, wenn eine Vorstellung und ein Budget nicht zueinander passen.
Der Werbelöwen-Ansatz bei Bewegtbild.
Wir sind eine Webagentur, die Bewegtbild als Teil eines größeren Kommunikationsauftrags versteht.
Wir produzieren Filme, die mit der Website, der Markensprache und der Zielgruppe zusammenspielen.
Bei schlanken Projekten - Imagefilm bis zwei Minuten, Erklärvideo, Social-Cuts, Web-Hero-Film - produzieren wir komplett aus einer Hand: Skript, Dreh, Schnitt, Vertonung, Auslieferung. Alles bleibt im selben Team, ohne Übergaben an Dritte und ohne Reibungsverluste in der Abstimmung.
Bei größeren Produktionen - mehrtägiger Dreh, großer Cast, Cinema-Look mit mehrköpfiger Kamera-Crew - arbeiten wir mit Partner-Filmern zusammen. Wir übernehmen in diesem Fall die Konzeption, das Briefing des Teams, die Kommunikation mit Ihnen und die finale Post-Production. Wenn jemand einen Kinofilm für sein Unternehmen sucht, gibt es spezialisiertere Adressen. Für alles, was realistisch auf einer Webseite, einem LinkedIn-Profil oder einem Messestand wirken soll, sind wir gut aufgestellt.
Stark sind wir bei:
- schlanken Imagefilmen für Webseiten und Social
- Erklärvideos für komplexe Produkte und Dienstleistungen
- Social-Cuts die plattformgerecht zugeschnitten sind
- Web-Hero-Filmen die eine Startseite ersetzen oder ergänzen
- internen Schulungsfilmen ohne Hochglanz-Anspruch aber mit Substanz
Vom Briefing zum
fertigen Film.
Vier Phasen, keine Überraschungen. So läuft eine Filmproduktion bei uns ab - vom ersten Gespräch bis zur Auslieferung aller Formate.
Briefing und Konzept.
Erst verstehen,
dann planen.
Wir starten mit einem strukturierten Gespräch: Was soll der Film leisten? Wo wird er eingesetzt - Startseite, Messe, LinkedIn, YouTube? Wer schaut ihn sich an, und was soll diese Person danach denken oder tun? Budget-Rahmen, Drehtage, Termine - alles wird in diesem Schritt konkret.
Aus dem Briefing entsteht ein schriftliches Konzept mit Formatvorschlag, Länge, Ton, Stilrichtung und einer groben Kalkulation. Sie entscheiden, ob das die richtige Richtung ist - bevor auch nur ein Drehtag geplant wird. Korrekturen am Konzept sind günstig, Korrekturen nach dem Schnitt sind es nicht.
Wenn Sie bereits klare Vorstellungen mitbringen - eigene Texte, Referenzfilme, konkrete Wünsche - arbeiten wir damit. Wir entwickeln nichts auf Kosten Ihres Budgets, das schon existiert.
Skript und Storyboard.
Auf dem Papier entsteht,
was später zu sehen ist.
Wir schreiben das Skript: Szenen, Sprecher-Text, Bildanweisungen, Hinweise zu Musik und Ton. Das Storyboard zeigt als Skizze, wie der Film visuell aufgebaut ist - Shot für Shot. Sie sehen vor dem Dreh, was entsteht.
Diese Phase ist Schutz für beide Seiten. Wer am Skript spart, zahlt später im Schnitt. Wer das Storyboard überspringt, bemerkt erst am Set was fehlt - und am Set ist keine günstige Zeit um Konzepte zu überdenken.
Alle inhaltlichen Wünsche, Korrekturen und Tonalitäts-Fragen werden hier geklärt. Harte Schnitt-Wünsche später - "diese Szene soll komplett raus" - sind in dieser Phase trivial. Nach dem Dreh können sie fehlende Aufnahmen bedeuten, die nicht nachgeholt werden können.
Dreh und Post-Production.
Handwerk am Set,
Präzision im Schnitt.
Typische Produktionen laufen ein bis zwei Drehtage - je nach Anzahl der Locations, Crew-Größe und Umfang der Aufnahmen. 4K/UHD ist unser Standard. Drohnenaufnahmen ergänzen wir wo es sinnvoll ist und die rechtliche Situation es erlaubt - in Innenstadtlagen und Kontrollzonen klären wir Genehmigungen vor dem Dreh.
Nach dem Dreh beginnt die Post-Production: Schnitt, Color-Grading, Musik-Lizenzierung, Voice-Over-Aufnahme wenn vorgesehen, Animation und Motion-Graphics wo sinnvoll. Schnitt bis erste Sichtung dauert bei einem einfachen Imagefilm in der Regel zwei bis drei Wochen.
Sie erhalten klar benannte Feedback-Schleifen - keine offene Revisionsschleife ohne Ende. Wie viele Korrektur-Runden inklusive sind, steht im Angebot. Wir halten uns daran.
Auslieferung und Formatierung.
Ein Film,
alle Kanäle.
Das Hauptformat liefern wir in Web-optimierter Qualität und als Masterversion. Dazu kommen alle vereinbarten Social-Cuts in den richtigen Formaten: 16:9 für YouTube und LinkedIn, 9:16 für Instagram Reels und TikTok, 1:1 für Feed-Posts. Jedes Format bekommt den richtigen Schnittrhythmus - kein einfaches Cropping.
Untertitel für Autoplay ohne Ton können wir beisteuern. Wenn Sie die Dateien selbst einbinden, erhalten Sie eine kurze Anleitung für Ihre Plattform oder Ihr CMS. Wir helfen auch bei der technischen Einbindung auf Ihrer Website.
Nach der Auslieferung sind Sie Eigentümer aller Produktions-Assets - Rohmaterial, Schnittdaten, exportierte Dateien. Sie dürfen sie zeitlich unbegrenzt und für jeden Zweck nutzen. Was produziert wurde, gehört Ihnen.
Bevor wir
drehen.
Wie lang sollte ein Imagefilm sein?
Das hängt vom Einsatzort ab. Für Social Media sind 30 bis 60 Sekunden realistisch - die Abschlussrate entscheidet dort über Reichweite. Für den Website-Hero sind 90 bis 120 Sekunden ein guter Rahmen. Für Messe- oder Schulungsfilme sind drei bis fünf Minuten möglich. Wir empfehlen immer die kürzestmögliche Version, die das Ziel erreicht. Was weggelassen werden kann, wird weggelassen.
Wie viele Drehtage sind realistisch?
Ein Imagefilm mit einem Drehort, kleinem Team und ohne aufwendigen Cast läuft oft an einem Tag. Mehrere Locations, Außenaufnahmen, Interviews an verschiedenen Standorten und Drohne können zwei bis drei Tage bedeuten. Das Storyboard gibt die genaue Antwort - weshalb wir die Planung nicht überspringen. Ein Drehtag ist keine billige Veranstaltung, jede Stunde zählt.
Was kostet ein Imagefilm?
Einen Pauschalpreis ohne Briefing nennen wir nicht - das wäre unseriös. Die Spanne ist groß: ein Imagefilm mit einem Drehtag, Schnitt, Vertonung und Social-Cuts bewegt sich in einem deutlich anderen Bereich als eine dreitägige Produktion mit größerer Crew und aufwendiger Post-Production. Was die Kosten treibt: Anzahl der Drehtage, Crew-Größe, Drohne, Cast, Aufwand im Schnitt, Anzahl der Formate. Schreiben Sie uns eine Skizze und wir machen einen konkreten Vorschlag.
Brauche ich professionelle Darsteller?
Nicht zwingend. Viele der wirkungsvollsten Imagefilme kommen ohne Cast aus - Produktfilme, Prozessfilme, reine Impressionsfilme. Wenn Menschen vor der Kamera erscheinen, wirken Mitarbeiter oft authentischer als Schauspieler - wenn sie gut vorbereitet sind und sich wohl fühlen. Wir kümmern uns am Set ums Briefing. Wenn ein externer Cast sinnvoller ist, helfen wir bei der Auswahl. Was empfehlenswert ist, hängt von Ziel und Tonalität ab.
Sind Drohnenaufnahmen grundsätzlich erlaubt?
Nicht überall. In Kontrollzonen um Flughäfen, in dicht besiedelten Innenstadtbereichen und auf Privatgelände ohne Genehmigung gelten eigene Regeln. Wir klären die rechtliche Situation vor dem Dreh und holen notwendige Genehmigungen ein. Wenn Drohne an Ihrem Drehort nicht möglich ist, sagen wir das frühzeitig und planen eine Alternative. Drohne um jeden Preis ist kein Ziel - sie hilft wo sie Sinn macht.
Wer kümmert sich um Musik und Rechte?
Wir lizenzieren Musik über professionelle Bibliotheken mit klaren Nutzungsrechten für kommerzielle Zwecke - keine GEMA-Sperren auf YouTube, keine nachträglichen Forderungen. Sie erhalten Vorschläge passend zur Stimmung des Films. Wenn Sie eigene Musik einbringen möchten, prüfen wir die Rechtslage gemeinsam. Eigenkomposition ist auf Anfrage möglich.
Sind Social-Media-Cuts inklusive?
Das hängt vom Angebot ab, das wir Ihnen machen. Wir empfehlen grundsätzlich, Social-Cuts zusammen mit dem Hauptfilm zu schneiden - das ist effizienter und günstiger als ein Nachschnitt Wochen später. In den meisten Projekten sind ein bis zwei Social-Cuts pauschal dabei. Kein simples Cropping - jeder Cut bekommt seinen eigenen Schnittrhythmus und eine sinnvolle Länge.
Wer spricht den Voice-Over?
Entweder Sie selbst, jemand aus Ihrem Team - oder ein professioneller Sprecher gegen Aufpreis. Profi-Sprecher klingen im Regelfall gleichmäßiger und übertragen Stimmung präziser, wirken aber manchmal weniger nah. Eigenständige Sprecher aus dem Unternehmen klingen persönlicher, wenn sie gut vorbereitet sind. Wir empfehlen je nach Ton des Films. Englische Voice-Over sind ebenfalls möglich.
Wie lange dauert die gesamte Produktion?
Vom ersten Briefing bis zur Auslieferung aller Formate rechnen wir mit vier bis acht Wochen für eine typische Produktion. Das hängt von Terminkalender, Freigabe-Geschwindigkeit und Komplexität des Projekts ab. Wer frühzeitig bucht und das Storyboard zügig freigibt, ist schneller durch. Wer in Woche drei das Konzept grundlegend ändert, verlängert sich selbst.
Was passiert wenn der Film nicht überzeugt?
Dafür gibt es Korrektur-Schleifen. Die Anzahl ist im Angebot festgelegt. Der wichtigste Schutz ist das Storyboard: Wer dort schon klare Wünsche formuliert - "diese Einstellung soll nicht vorkommen", "der Ton soll ernster sein" - hat deutlich weniger Überraschungen nach dem ersten Schnitt. Korrekturen am Schnitt sind teurer als Korrekturen am Papier. Wir erklären das am Anfang, nicht hinterher.
Produzieren Sie auch Erklärvideos und Animationen?
Ja. Erklärvideos für komplexe Produkte oder Dienstleistungen - mit oder ohne Sprecher, mit oder ohne Realfilm-Anteil - gehören zu unseren Stärken. Motion-Graphics und 2D-Animationen ergänzen wir wo es sinnvoll ist. Ein vollständiges Animations-Video ohne Realfilm-Anteil ist möglich, aufwendiger und entsprechend klar kalkuliert.